Das Notos Quartett

 

 

„The Notos Quartet is a fantastic ensemble!”

Zubin Mehta

 

Von „virtuoser Brillanz und technischer Perfektion“ spricht die Kritik, von einem Musizieren, das sich durch „Passion und größte Sensibilität“ auszeichnet und von einem Ensemble mit „reifem Werkver­ständnis sowie einer bewundernswerten Schönheit des Klangs, das einer großen Zukunft entgegenblickt und bereits seinen ganz eigenen Stil gefunden hat. Ein Stil, der jedoch nie Selbstzweck ist, sondern dem der Respekt vor dem jeweiligen Werk und seinem Schöpfer ein aufrichtiges und hörbares Anliegen ist.“

Mit ihrem Spiel haben die jungen Musiker des in Berlin beheimateten Notos Quartetts in den letzten Jahren sowohl die Fachpresse als auch ihr Publikum begeistert. Der Gewinn des „Parkhouse Award” 2011 in London, der 1. Preis beim „Charles- Hennen-Concours” 2011 in Holland, der 1. Preis beim „Premio Vittorio Gui“ 2013 in Florenz, der 2. Preis, der Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation sowie der Publikumspreis beim „Città di Pinerolo” 2013 in Turin, der 2. Preis beim „Osaka International Chamber Music Competition 2014“ in Japan, der 1. Preis beim „OnStage Competition” 2016, der 1. Preis beim „Schoenfeld International String Competition” 2016 und der 1. Preis beim „Internationalen Kammer­musikwettbewerb Almere“ 2016 in Holland unterstreichen den Erfolg, den das Ensemble auf Bühnen im In- und Ausland verzeichnen kann.

 

Kein Wunder, dass nach begeisternden Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, bei den Festspielen von Schwetzingen, dem Rheingau, Würzburg, Mecklenburg-Vor­pommern und Usedom sowie, im Rahmen einer Tournee auf Einladung des Goethe-Instituts, in den wichtigsten Metropolen Südostasiens der Konzertkalender gut gefüllt ist. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 erhielt das Quartett wichtige Impulse durch Mitglieder des Mandelring-, des Alban Berg- und des Guarneri Quartetts, sowie des Beaux Arts Trios. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtete das Notos Quartett bereits am Royal Northern College of Music in Manchester und leitet seit Herbst 2015 die jährlich von der Pfälzischen Musikgesellschaft e.V. ausgetragene NOTOS CHAMBER MUSIC ACADEMY in Worms.

Im Februar 2017 erscheint die Debut CD des Notos Quartetts bei SONY CLASSICAL/RCA.

Zum Mindener Programm 

Tschechische Wurzeln

Drei Quartette – drei Generationen – drei Charaktere – eine Heimat. Das tschechische Programm verführt mit romantischen Melodie­bögen, reizt mit tänzerischen Rhythmen und überwältigt mit leidenschaftlicher Dramatik.  

Das Highlight des Programms bildet zweifellos Dvoraks bekanntes und beliebtes Klavier­quartett op. 87. Dass Dvorak aber nicht nur ein hervorragender Komponist, sondern auch ein versierter Pädagoge war, beweist das Klavierquartett op. 1 seines Schülers und späteren Schwiegersohns Josef Suk. Eingerahmt von den beiden Romantikern hebt sich Martinus erstes Klavierquartett wie eine kühle Erfrischung hervor. Martinu, selbst wiederum Schüler von Suk, verarbeitet folkloristische Elemente in seiner Musik, die durch ihre rhythmischen Verschiebungen einen besonderen spritzigen Reiz erlangt – ein Markenzeichen in Martinus kammermusikalischen Schaffen nach 1940.

 

„Dvorak war einer von denen, die mir für

einen Künstler und Kompo­nisten notwendigen

Weg zeigten. Vielleicht darum, weil er so

aufrichtig sein Volk und sein Tschechentum

ausdrückte und weil in dieser Beziehung

etwas war, was ich selbst ausdrücken wollte....“

Bohuslav Martinu