Laurent Albrecht Breuninger


Ins Blickfeld der internationalen Aufmerksamkeit gelangte Laurent A. Breuninger zum ersten Mal 1997, als er beim renommiertem „Concours Reine Elisabeth“ den 2. Preis, den Prix Ysaÿe gewann und im selben Jahr für die Komposition seines ersten Streichquartetts den Kompositionspreis der Brandenburgischen Sommerkonzerte erhielt. Diese Auszeichnungen markieren den Höhepunkt einer langen Reihe von Preisen, die Breuninger zuvor von 1984 bis 1995 gewonnen hatte. Seine Debüt-CD erschien 1997 und beinhaltet seine eigene Passa caglia für Violine solo.
An schließend nahm Laurent A. Breuninger das Gesamtwerk von Eugene Ysaÿe für Violine solo, Violine und Klavier sowie Violine und Orchester auf. Es folgten alle Werke für Violine/Viola und Klavier von Georges Enescu und Konzerte von de Bériot und Kreutzer. Die bei cpo erschienenen Aufnahmen des „polnischen Paganini“ Karol Lipinski mit sämtlichen Werken für Violine und Orchester, eingespielt mit dem Polnischen Radio-Sinfonieorchester wurden 2006 in die „Strad Selection“ aufgenommen und als „atemberaubend“ tituliert. Die letzte aktuell erschiene CD von Laurent A. Breuninger ist dem Gesamtwerk für Violine und Klavier von Heitor Villa-Lobos gewidmet.

Als Solist debütierte Laurent A. Breuninger im Alter von 12 Jahren mit dem Budapest Chamber Orchestra unter der Leitung von Vladimir Spivakov. Seitdem konzertiert er als Solist regelmäßig mit Orchestern im In- und Ausland und war u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, Braunschweiger Classix, dem Kammermusik-Festival in Kuhmo/Finnland, dem Kissinger Sommer und dem Schleswig-Holstein-Festival zu hören. In Karlsruhe hat Laurent A. Breuninger seit 2003 eine Professur inne.