Claire Huangci


Huangci, ehemals Wunderkind, welches mit außergewöhnlicher Virtuo sität die Klavierwelt schon früh in Staunen versetzte, ist zur reifen Künstlerin herangewachsen. Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung, Gewinnerin des 1. Preises sowie des Mozartpreises beim renommierten „Concours Géza Anda“ 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ in den Bann. Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – u.a. erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.


Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte. Als ausdrucksstarke ChopinInterpretin erhielt sie erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Inzwischen beweist sie ihre große Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, in das sie auch immer wieder zeitgenössische Werke auf nimmt. Claire Huangci konzertierte bereits in international bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig u.v.a., ebenso auf den großen deutschen Festivals.


Nach ihrer Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und ihrem preisgekrönten Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten erschien im Frühjahr 2017 ihre vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin. Herbst 2018 erschien ihr viertes Solo-Album mit den kompletten Préludes von Sergej Rachmaninow.